B l o c k s H u u s e. V. Dorfgemeinschafts- und Kulturverein
B l o c k s  H u u s  e. V. Dorfgemeinschafts- und Kulturverein  

Erntefest 2019: Bewertungen / Presseberichte mit Fotogalerien

Bewertung der Erntewagen

 

Die plazierten Festwagen 1-12 mit ihren verschiedenen Ansichten

 

 

Die Kinderwagen mit ihren verschiedenen Ansichten

 

 

Auszug Pressetext "Achimer Kreisblatt

 

Ausgabe vom Montag, 09. September 2019

 

Massen bejubeln 65 prachtvolle Wagen

Bassener Erntefest mit rekordverdächtigem Umzug / Botschaften zum Umwelt- und Klimaschutz                                           VON TOBIAS WOELKI

Bassen

Schaulustige staunten, gerieten fast schon ins Schwärmen: Ein Insektenhotel im XXL-Format rollte beim Erntefest über Bassens Straßen. Selbst die „Flintstones“ fuhren durch den Ort. Oder auch „Indianer“, „Pilze“ und „Eisbären“ ließen sich im Dorf blicken. Alles zu erleben am Samstagnachmittag beim großen Festumzug, der mit mehr als 600 Mitwirkenden und seinen überaus bunten, prachtvollen Motiven den Höhepunkt des 70. Bassener Erntefests bildete.

 

Erneut begeisterten die Festwagen mit einer Vielfalt an kreativen Ideen das Publikum. Der Umzug von mehr als einem Kilometer Länge zählte 65 Wagen, darunter viele Gefährte mit Kindern. Dieser in der Region größte Umzug erinnerte an das bunte Treiben beim Karneval. Menschenmassen säumten bei mildem, angenehmen Wetter die Umzugsstrecke und bejubelten die Wagen und deren Insassen.

Der glanzvolle Festkorso ließ auch die Organisatoren um Torsten Knobelsdorf strahlen. „65 Erntewagen ist eine rekordverdächtige Anzahl“, sagte er mit einem Lächeln.

 

Etliche Anwohner an der Strecke genossen den vorbeiziehenden Tross zusammen mit Verwandten und Nachbarn gemütlich vom Vorgarten aus, bei Kaffee und Kuchen sitzend. Kinder freuten sich, wenn Umzugsteilnehmer ihnen Arme voll Bonbons zuwarfen.

 

Die ganze Ortschaft mit ihren Vereinen und Institutionen, Straßengemeinschaften, Nachbarschaften, Freundeskreisen sowie Gruppen aus den benachbarten Ortschaften beteiligten sich an diesem Umzug. Dabei brachten die Erntewagenbauer politische Botschaften unters Volk. Umwelt- und Klimaschutz spielten dabei eine wesentliche Rolle. Der „Eisbären“-Wagen titelte: „Banken retten das geht fix, für die Umwelt tun wir nix“. An einem anderen Gefährt war zu lesen: „Ohne Hektar kein Nektar“.

 

Zum schönsten Erntewagen krönte die Jury bei den Kindern den Motivwagen der ersten Klasse der Grundschule Bassen mit der Aufschrift „Unsere erste Klassenfahrt“ vor dem rollenden Insektenhotel und dem Fahrzeug der Jugendlichen des Lanz-Bulldog- Clubs. Bei den Erwachsenen siegte der „Robin Hood“-Wagen mit Burg drauf, den ein Bassener Freundeskreis gebaut hatte und damit den im Vorjahr errungenen Titel verteidigte. Die Plätze zwei und drei belegten die „Flintstones“ und die „Indianaer“, beides Wagen aus Uphusen.    

 

Den Festumzug führte das Erntebrautpaar Hendrik Wickbrand und Nina Mindermann mit einer Kutsche an, gezogen von einem Schlepper, den Torsten Wickbrand, der Vater des Erntebräutigams, lenkte. So rollte der Umzug einmal durchs Dorf und wieder zurück zur Dorfgemeinschaftsanlage „Blocks Huus“, wo die Erntebraut ihr Gedicht vor den mehreren Hundert Umzugsteilnehmern aufsagte.

 

Zahlreiche Besucher feierten in der kleinen Budenstadt bis spät in die Nacht hinein. Bei Speis und Trank ließen es sich viele auf dem Bassener Erntefest gut gehen. Einige schlugen allerdings auch über die Stränge, was den tatkräftigen Einsatz von Sicherheitspersonal, Polizei und Rettungsdiensten  erforderte.

Fotogalerie Achimer Kreisblatt Erntefest Bassen 2019

             

 

 

 

 

Auszug Pressebericht Achimer Kurier 09.09.2019

 

Erntefest in Bassen

Kreativ und auch mal kritisch

Gisela Enders 08.09.2019 0 Kommentare

Hinter Bassen liegt das viertägige Erntefest, bei dessen Höhepunkt, dem Festumzug, ganze 65 liebevoll gestaltete Wagen durch die Ortschaft fuhren und die Besucher verzückten.

 

Ein Potpourri aus liebgewordenen Aktionen und jede Menge Spaß hatten die Veranstalter für das 70. Bassener Erntefest versprochen. Dass das viertägige Spektakel später sogar als Jubiläum der Superlative bezeichnet werden würde, ließ sich zu dessen Beginn am Donnerstag jedoch noch nicht absehen. „Vom Kranzbinden bis zum Oldtimer-Treffen am Sonntagmorgen haben wir unendlich viel Spaß gehabt“, bilanzierte Organisator Torsten Knobelsdorf. Das Engagement aller Mitstreiter habe das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

 

Das im Ankündigungsflyer aufgelistete Programm stand seit langem fest: Vom Hissen der Erntefahne über den Laternenumzug der Kids, vom Herausfordern der Krone über den Fassbieranstich, vom Umzug über die Disco und das Eierbraten bis hin zum Dankgottesdienst und zur Oldtimer-Parade hatte jeder Punkt seinen festen Platz. Besonders hervorzuheben seien in diesem Jahr jedoch der besondere Einfallsreichtum und die Liebe zum Detail der Festwagen-Besatzungen, die teilweise über mehrere Wochen am Erscheinungsbild ihrer insgesamt 65 Fahrzeuge gearbeitet hatten, freute sich Knobelsdorf. Die weiteste Anreise hatte seinen Angaben zufolge ein Wagen aus dem in der Nähe von Cuxhaven gelegenen Hagen.

Wie Perlen an der Schnur

Softeis, Zuckerwatte und Currywurst schmeckten schon am frühen Sonnabendmittag, und auch die Gondeln des „Twister“ drehten erste Runden, als sich ab 13 Uhr die Wagen nach und nach an der Feldstraße formierten. Wie Perlen an einer Schnur reihten sich die Gefährte aneinander – vom Schlagerwagen bis hin zur professionell anmutenden Kulisse zu verschiedenen Themen. Der Umwelt verschrieben hatte sich zum Beispiel die Besatzung eines Insektenhotels, das mit zahlreichen Feldern daherkam. „Erbauer“ Kay Fischer verwies darauf, dass der Leitspruch „Schmetterlinge, Bienen, Hummeln – sie alle können sich hier tummeln“, von Kindern stamme, die viele Ideen beigesteuert und überaus eifrig bei der Ausgestaltung geholfen hätten. So hatten die Minis das Sammeln kleiner Zapfen übernommen und aus Luftballons, Papier und Kleister Falter und Co. gebastelt.

Ein Gespann zum Thema Schulanfang hatte die Familie Hülsmann mit Dingen bestückt, die als exemplarisch für den beginnenden Ernst des Lebens zu sehen sind. „Wir haben unser Bällebad entsorgt und daraus einen Rechenschieber gebastelt", informierte die Mutter der sechsjährigen Laura. Darüber hinaus durften Stundenplan, Landkarten und Buchstabentafel bei der Ausstattung nicht fehlen. Auch Mia und Nico Fuchs, vier und sechs Jahre alt, hatten ihren Beitrag zu dem innerhalb von zwei Wochen entstandenen Aufbau geleistet.

Sieg geht an Robin-Hood-Fans

Schmelzende Eisberge, Plastikflaschen und -tüten sollten aufrütteln, hinweisen auf die Not zahlreicher Tiere und die durch Konsumwahn und Unachtsamkeit verursachten Schäden für alle Lebewesen. Petra Meier und Anke Lünzmann hatten im Freundeskreis angeregt, den Schutz der Umwelt in den Mittelpunkt ihres Beitrags zu stellen. Jeder habe Ideen eingebracht und geholfen, beschrieben die beiden Großmütter den Einsatz der Beteiligten; ein tropfender Gletscher unterstrich den Ernst ihres Anliegens.

Ganz besonderes Aufsehen erregte das aus mehreren Teilen bestehende Ensemble, das eine Gruppe kreativer Robin-Hood-Fans zum Leben erweckt hatte. Etwa zwölf Wochen hatte die Arbeit an dem kunstvoll gestalteten Beitrag gedauert. Ein Spanferkel, das sich über dem Grill drehte, ein perfekt nachempfundenes Nottingham Castle und ein dichter Sherwood Forest zeugten von Kreativität, Liebe zum Detail und großem Fleiß. „Wir sind stolz, das hinbekommen zu haben“, erklärte Heiko Heemsoth, der als König John huldvoll in die Menge winkte und sich tags darauf über den 1. Platz freuen durfte. Die Ränge 2 und 3 belegten Wagen aus Uphusen: „Familie Feuerstein“ und ein authentisch gestaltetes Tipi.

 

Ein Potpourri aus liebgewordenen Aktionen und jede Menge Spaß hatten die Veranstalter für das 70. Bassener Erntefest versprochen. Dass das viertägige Spektakel später sogar als Jubiläum der Superlative bezeichnet werden würde, ließ sich zu dessen Beginn am Donnerstag jedoch noch nicht absehen. „Vom Kranzbinden bis zum Oldtimer-Treffen am Sonntagmorgen haben wir unendlich viel Spaß gehabt“, bilanzierte Organisator Torsten Knobelsdorf. Das Engagement aller Mitstreiter habe das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

 

Das im Ankündigungsflyer aufgelistete Programm stand seit langem fest: Vom Hissen der Erntefahne über den Laternenumzug der Kids, vom Herausfordern der Krone über den Fassbieranstich, vom Umzug über die Disco und das Eierbraten bis hin zum Dankgottesdienst und zur Oldtimer-Parade hatte jeder Punkt seinen festen Platz. Besonders hervorzuheben seien in diesem Jahr jedoch der besondere Einfallsreichtum und die Liebe zum Detail der Festwagen-Besatzungen, die teilweise über mehrere Wochen am Erscheinungsbild ihrer insgesamt 65 Fahrzeuge gearbeitet hatten, freute sich Knobelsdorf. Die weiteste Anreise hatte seinen Angaben zufolge ein Wagen aus dem in der Nähe von Cuxhaven gelegenen Hagen.

Wie Perlen an der Schnur

 

Softeis, Zuckerwatte und Currywurst schmeckten schon am frühen Sonnabendmittag, und auch die Gondeln des „Twister“ drehten erste Runden, als sich ab 13 Uhr die Wagen nach und nach an der Feldstraße formierten. Wie Perlen an einer Schnur reihten sich die Gefährte aneinander – vom Schlagerwagen bis hin zur professionell anmutenden Kulisse zu verschiedenen Themen. Der Umwelt verschrieben hatte sich zum Beispiel die Besatzung eines Insektenhotels, das mit zahlreichen Feldern daherkam. „Erbauer“ Kay Fischer verwies darauf, dass der Leitspruch „Schmetterlinge, Bienen, Hummeln – sie alle können sich hier tummeln“, von Kindern stamme, die viele Ideen beigesteuert und überaus eifrig bei der Ausgestaltung geholfen hätten. So hatten die Minis das Sammeln kleiner Zapfen übernommen und aus Luftballons, Papier und Kleister Falter und Co. gebastelt.

 

Ein Gespann zum Thema Schulanfang hatte die Familie Hülsmann mit Dingen bestückt, die als exemplarisch für den beginnenden Ernst des Lebens zu sehen sind. „Wir haben unser Bällebad entsorgt und daraus einen Rechenschieber gebastelt", informierte die Mutter der sechsjährigen Laura. Darüber hinaus durften Stundenplan, Landkarten und Buchstabentafel bei der Ausstattung nicht fehlen. Auch Mia und Nico Fuchs, vier und sechs Jahre alt, hatten ihren Beitrag zu dem innerhalb von zwei Wochen entstandenen Aufbau geleistet.

Sieg geht an Robin-Hood-Fans

 

Schmelzende Eisberge, Plastikflaschen und -tüten sollten aufrütteln, hinweisen auf die Not zahlreicher Tiere und die durch Konsumwahn und Unachtsamkeit verursachten Schäden für alle Lebewesen. Petra Meier und Anke Lünzmann hatten im Freundeskreis angeregt, den Schutz der Umwelt in den Mittelpunkt ihres Beitrags zu stellen. Jeder habe Ideen eingebracht und geholfen, beschrieben die beiden Großmütter den Einsatz der Beteiligten; ein tropfender Gletscher unterstrich den Ernst ihres Anliegens.

Ganz besonderes Aufsehen erregte das aus mehreren Teilen bestehende Ensemble, das eine Gruppe kreativer Robin-Hood-Fans zum Leben erweckt hatte. Etwa zwölf Wochen hatte die Arbeit an dem kunstvoll gestalteten Beitrag gedauert. Ein Spanferkel, das sich über dem Grill drehte, ein perfekt nachempfundenes Nottingham Castle und ein dichter Sherwood Forest zeugten von Kreativität, Liebe zum Detail und großem Fleiß. „Wir sind stolz, das hinbekommen zu haben“, erklärte Heiko Heemsoth, der als König John huldvoll in die Menge winkte und sich tags darauf über den 1. Platz freuen durfte. Die Ränge 2 und 3 belegten Wagen aus Uphusen: „Familie Feuerstein“ und ein authentisch gestaltetes Tipi.

 

Nachstehend Foto von Björn Hake

 

 

 

Auszug Pressebericht Rotenburger Rundschau vom 11.09.2019

 

Buntes Bassen Erntefest und viel Trubel rund um Blocks Huus
VON TOBIASWOELKI

 

Bassen. Da staunte jeder: Ein Insektenhotel im XXL-Format rollte über Bassen’s Straßen. Selbst die „Flintstones“ fuhren durch den Ort. Auch „Indianer“,
„Pilze“ und „Eisbären“ ließen sich im Dorf blicken beim großen Festumzug, der mit mehr als 600 Mitwirkenden mit seinen überaus bunten, prachtvollen
Motiven zum viertägigen
70. Bassener Erntefest als das größte in der Region am Wochenende zum Highlight avancierte.

 

Erneut begeisterten die Festwagen mit einer Vielfalt an kreativen Ideen das Publikum. Der Festumzug von mehr als einem Kilometer Länge zählte 65 Wagen, darunter viele Kinder-Festwagen.
 

Dieser in der Region größte Umzug ähnelte, bei angenehmenTemperaturen,
einmal mehr an Karnevalsumzügen – von Menschenmassen an der Umzugsstrecke bestaunt und bejubelt. So erfüllte der glanzvolle Festkorso erneut die Hoffnungen um Organisator Torsten Knobelsdorf. „65 Erntewagen
ist eine rekordverdächtige Anzahl“, strahlte er.

 

Immer wieder sah man, dass es sich Anlieger an der Umzugsstrecke in ihrem Vorgarten mit Verwandten und Nachbarn bei Kaffee und Kuchen gemütlich machten und den Anblick des Umzuges, der an ihnen vorbeizog, genossen. 

Auch freuten sich die Jüngsten dann, wenn Umzugsteilnehmer ihnen gleich Arme voll Bonbons zuwarfen.
 

Die ganze Ortschaft mit ihren Vereinen und Institutionen, traßengemeinschaften,
Nachbarschaften, Freundeskreisen sowie Gruppen aus den benachbarten
Ortschaften beteiligten sich an diesem Umzug. Auch politische Botschaften
brachten die Erntewagenbauer unters Volk. Am„Eisbären“- Wagen stand: „Banken retten das geht fix, für die Umwelt tun wir nix“. Auch der Schriftzug „Ohne Hektar kein Nektar“ wies auf ein aktuelles Problem hin.

 

Zum schönsten Erntewagen krönte die Jury bei den Kindern den Motivwagen der ersten Klasse der Grundschule Bassen mit der Aufschrift „Unsere erste Klassenfahrt“ vor dem Insektenhotel Bassen und der Jugend des Lanz-Bulldog-
Clubs.

 

Bei den Erwachsenen siegte der „Robin Hood“-Wagen mit der Burg darauf, den ein Bassener Freundeskreis bastelte, der bereits im Vorjahr den schönsten Wagen stellte, gefolgt von den „Flintstones“ und den „Indianern“, beides
Wagen aus Uphusen.

 

Den Festumzug führte das Erntebrautpaar Hendrik Wickbrand und Nina Mindermann mit einer Kutsche an, gezogen von einem Schlepper, den Torsten Wickbrand, der Vater des Erntebräutigams lenkte. So rollte der Umzug einmal
durchs Dorf und wieder zurück zur Dorfgemeinschaftsanlage „Blocks Huus“. Dort sagte die Erntebraut ihr Gedicht auf und das große Feiern ging bis spät in die Nacht hineinweiter.